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Abschnittsübung LKH Hochsteiermark Leoben

15. Mai 2026 HLMdV Ing. Martin Comments Off
🏥Abschnittsübung im LKH Hochsteiermark – Standort Leoben 🚒
Einsatzübung im LKH Hochsteiermark – Standort Leoben: Feuerwehr und Rettungskräfte trainieren Evakuierung unter Realbedingungen
08. Mai 2026 – Am Freitagnachmittag verwandelte sich das 2. Obergeschoß im Kinderhaus in einen Schauplatz für eine großangelegte Einsatzübung. Um Punkt 16:00 Uhr löste die automatische Brandmeldeanlage Alarm aus, nachdem ein Brandereignis mit massiver Verrauchung im zweiten Obergeschoss simuliert wurde.
Evakuierung bettlägeriger Patient*innen
Das Übungsszenario stellte die Einsatzkräfte vor eine besondere Herausforderung: In den verrauchten Patientenzimmern mussten mehrere Personen lokalisiert und in Sicherheit gebracht werden. Da es sich laut Lagebericht um bettlägerige Patient*innen handelte, war ein schneller, zugleich aber sorgfältiger Abtransport über die Rettungswege erforderlich.
Menschenrettung unter Atemschutz
Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehren Leoben-Stadt und Leoben-Göß trafen unmittelbar nach Alarmierung am Einsatzort ein. Die Lageerkundung durch die Betriebsfeuerwehr LKH Hochsteiermark – Standort Leoben ergab eine massive Verrauchung mehrerer Patientenzimmer. Unter schwerem Atemschutz drangen die ersten Trupps in das zweite Stockwerk vor, um die eingeschlossenen Personen – dargestellt durch Übungspuppen und Statisten – zu retten.
Abschnittsübergreifende Zusammenarbeit
Aufgrund der Größe des Objekts wurden umgehend durch die Einsatzleitung die Feuerwehren des Abschnittes Leoben (FF Niklasdorf und FF Proleb) zur Unterstützung bei der Brandbekämpfung und Menschenrettung unter schweren Atemschutz nachalarmiert.
Zusammenarbeit der Organisationen
Parallel dazu errichteten die Rettungskräfte des Roten Kreuzes gemeinsam mit dem medizinischen Einsatzleiter des LKH eine Patientensammelstelle im sicheren Bereich. Dort wurden die „Geretteten“ einer medizinischen Erstversorgung unterzogen und ein fiktiver Abtransport in andere Stationen simuliert.
Übungsziel erreicht
Ziel der Übung war es, die internen Abläufe bei der Evakuierung von Spezialstationen zu testen und die Kommunikation zwischen den verschiedenen Blaulichtorganisationen und dem Personal des LKH Hochsteiermark – Standort Leoben zu optimieren. „Solche Szenarien sind für uns essenziell, um im Ernstfall wertvolle Zeit zu sparen und die Handgriffe bei der Rettung mobilitätseingeschränkter Personen zu perfektionieren“, resümierte die gemeinsame Übungsleitung bestehend aus HBI Mario Burger (FF Leoben-Stadt), HBI Robert Gmundner (BtF LKH Hochsteiermark) und ABI Rene Bittner (Abschnittsfeuerwehrkommandant Abschnitt Leoben) nach Abschluss der Maßnahmen.
Positives Fazit
Gegen Abend konnte „Brand aus“ gegeben werden. Die Übung unterstrich die hohe Einsatzbereitschaft und die enge Vernetzung der Feuerwehren im Raum Leoben sowie der ortsansässigen Betriebsfeuerwehren. Insgesamt standen elf Fahrzeuge und 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie ein Fahrzeug des ÖRK mit drei Personen bestehend aus Bezirksrettungskommandant ORR Florian Bernt, Chef des Stabes Florian Frenzl und Einsatzleiter des Stabes Konstantin Fischak im Übungseinsatz.
Text + Fotos: Lisa Gutschelhofer (LKH Hochsteiermark)